Masters - Berichte

Bernt Matthes (AK 65) Weltmeisterschaften der Masters im Freiwasser im Balaton
eingestellt am: 01.11.2017

Bernt Matthes im Freiwasser im Balaton

hpw

Curt Zeiss viermal Weltmeister in Budapest
eingestellt am: 22.10.2017

bei den 17th FINA World Masters Championships vom 07.-20.08.2017 in Ungarn, womit er zu den drei erfolgreichsten deutschen Teilnehmern dieser WM gehört!

Was die gesamte deutsche A-Nationalmannschaft in der zweiten Julihälfte an gleicher Stelle – mit Ausnahme der Silbermedaille von Franziska Hentke über 200 m Butterfly – nicht geschafft hatte, erreichte u. a. Curt Zeiss alleine für Deutschland und den AMTV-FTV mit WTB. Er wurde nicht nur 4 x Weltmeister in der AK 85, und zwar über 100 und 50 m Freistil und 100 und 50 m Brust, sondern erreichte auch über 50 m Butterfly noch die Silbermedaille. So nutzte er die Möglichkeit, bis maximal 5 Rennen zu melden, optimal aus.

Insgesamt mehr als 12.000 Schwimmerinnen und Schwimmer von AK 25 bis AK 95 gingen bei den Beckenkämpfen an den Start. Hinzu kommen dann noch die Teilnehmer des Wasserballturniers mit 357 Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen, die dort ihre Spiele in der Woche davor absolvierten. Und auch die Synchronschwimmer und die Kunst- und Turm-Springer kommen noch dazu, die in zwei weiteren Budapester Bädern ihre Wettkämpfe austrugen. Für die Masse der Beckenschwimmer waren diesmal zwei Bäder mit zusammen 4 sportgerechten Becken besetzt, in denen die Altersgruppen täglich rollend wechselten. Das waren 2 Becken in der fast nagelneuen DUNA-Arena und 2 Becken in der altinternationalen Schwimmanlage auf der Margareten-Insel, dem Hajos-Bad.

Aber dann gab es da noch die Langstrecken-Freiwasser-Schwimmer über 3 km, die ebenfalls die Woche davor (2. Augustwoche) im Balaton ihre Meister und Platzierten ausschwammen. Außer Curt war von uns nur noch Bernt Matthes, AK 65, nach Ungarn gereist und nahm zuerst im Balaton im Kurort Balatonfüred die 3-km-Strecke in Angriff. Dort belegte er unter 43 Teilnehmern seiner AK einen hervorragenden 15. Rang in 1:00:04,7 Stunden, womit er sehr zufrieden war, hatte er sich doch vorher nur einen Platz in der zweiten Zwanzigerhälfte ausgerechnet. Einmal dort, ließ er es sich aber auch nicht nehmen, anschließend am 1. Tag der Beckenkämpfe in der großen Halle der DUNA-Arena die 800 m Freistil anzugehen. Bei der Strecke wurden die Läufe AK-unabhängig nach den Meldezeiten gesetzt. Curt, der an diesem Tag noch nicht schwimmen musste, konnte ihn dabei beobachten und war beeindruckt, wie gleichmäßig er sein Rennen schwamm und in dem Lauf von Anfang an den 2. Platz halten konnte. Da allerdings noch mehrere Läufe folgten, war die Übersicht schwer. Am Ende wurde Bernt 21. in 13:33,86 Min. von 41 Teilnehmern in seiner AK.

Am 2. Tag war auch Curt im Hajos-Bad dran. Zuerst schwamm und gewann er die 100 m Freistil in 1:37,85 Min. vor seinem einstigen Mehrfach-Konkurrenten Igor Brovin, RUS, der 1:42,49 benötigte, und weiteren ihm bis dahin nicht bekannten Schwimmern. Doch die Siegerehrung konnte er leider nicht mitmachen, weil er da bereits schon wieder im Call-room für sein nächstes Rennen, die 100 m Brust sein musste. Aber die gewann er genauso sicher in 2:05,79 Min. vor dem ihm bis dahin unbekannten Polen Lucjan Przado (2:08,30), seinen Dauerkonkurrenten Franco Corradini (ITA) und John Monne (CAN) u.a.m.

Aber auch Weltmeister machen Fehler: Am 3. Tag standen die 50 m Butterfly – eigentlich seine Rekord-Paradestrecke 2016 – auf dem Plan. Curt, wohl ob eines jüngeren Ukrainers mit besserer Meldezeit nicht so sicher, war unkonzentriert und verwechselte seinen Energie-Drink mit einer gleichen Flasche, die nur Wasser enthielt. Schmeckte zwar ähnlich, war aber nur Ballast. Aber vor allem ging er die ersten 30 m viel zu schnell an, um dann zum Schluss fast restlos zu ‚sterben‘. So wurden aus 1 m Vorsprung am Ende 2 Sekunden Zeitrückstand hinter Serhiy Simankov (UKR), der 2016 in London in der AK 80 noch Vize-Europameister wurde. Curts Silbermedaille war aber trotzdem nicht gefährdet.

Umgekehrt lief es am 4. Tag in der DUNA-Arena B bei den 50 m Freistil. Hier war der Japaner Kamiya Masayasu Favorit, der auch bei 25 m mit einer Körperlänge führte. Wahrscheinlich fühlte er sich da vor Curt sicher und konzentrierte sich auf den Gegner auf der anderen Seite – übrigens der Fly-Sieger Serhiy Simankov. Curt hatte dann allerdings 18 m vor dem Ziel das Gefühl, mit Kamiya wieder gleich zu sein und beschloss, mit aller Kraft die letzten 10 m ohne weitere Atmung durchzuspurten. So gewann er noch dies Rennen mit 0,53 Sek. Vorsprung in 40,77 Sek. vor Kamiya und Serhiy Simankov.

Nach 2 freien Tagen blieb dann noch das 5. Rennen über 50 m Brust am letzten WM-Tag, das er wieder sicher in 53,05 Sek. vor Franko Corradini (56,66 Sek.) und weiteren 10 gemeldeten Konkurrenten gewann.

Seit 2015 werden die Europa- und Weltmeisterschaften der Masters in kurzem Abstand zu denen der offenen Klasse ausgetragen, wie die Paralympics zu den Olympischen Spielen. Das hat organisatorische und Kostenvorteile. Die offene Klasse schwamm hier 2 Wochen zuvor allerdings nur in der DUNA-Arena. Aber nach den Erfahrungen mit den Masters in London wegen der Vielzahl der Meldungen konnte Budapest weitere Sportstätten hinzunehmen, die es dort wegen der vielen warmen Quellen reichlich gibt. Dadurch war der organisatorische Aufwand für den Veranstalter natürlich enorm. Praktisch liefen 4 Veranstaltungen der Beckenschwimmer parallel, die auch personell gleich ausgestattet werden mussten. Doch Ungarn ist sehr schwimmbegeistert, sodass man genug ehrenamtliche Helfer finden konnte. Und die waren auch immer sehr hilfsbereit, auch, wenn es häufig sprachliche Probleme gab, die aber meist lösbar waren. Da das Wetter mit einer kleinen Ausnahme immer sonnig war, waren die Wettkämpfe in den Freibadbecken des HAJOS-Bades auch kein Problem.

Für interessierte Leser: Erstmals wurde auch die gesamte Veranstaltung im Ungarischen Fernsehen übertragen. Außerdem wurden vom Veranstalter sämtliche Rennen gefilmt und in YOU TUBE gestellt. Das heißt: in 4 Becken 7 Tage je 1 Film = 28 Filme. Und durchschnittlich etwa gut 5 Stunden pro Film.

wm

Curt Zeiss (AK 85) Weltmeisterschaften der Masters in Budapest
eingestellt am: 20.09.2017

Die Videos zu den Wettkämpfen von Curt Zeiss.

50m Brust
100m Brust
100m Freistil
50m Freistil
50m Schmettern

hpw

Das Hamburger Wochenblatt für Rahlstedt, Meiendorf, Stapelfeld und Braak
veröffentlichte am 13.09.2017 nachstehenden Bericht
eingestellt am: 20.09.2017


Deutsche Meisterschaften: Masterschwimmer erkämpfen Medaillen über lange Strecken und im Freiwasser
eingestellt am: 27.07.2017


In Wetzlar fanden Ende April 2017 die 33. Deutschen Meisterschaften der Master-Schwimmer über die langen Strecken statt. Fast 600 Schwimmerinnen und Schwimmer hatten gemeldet, aus Hamburg kamen acht Teilnehmer, vom AMTV-FTV war Bernt Matthes als Einziger dabei. Er startete in der Altersklasse 65 insgesamt viermal, über 400 m Freistil konnte er die Silbermedaille aus dem Becken fischen (6:36,83). Über 800 m bzw. 1500 m Freistil kam er jeweils auf den 5. Platz (13:30,88 bzw. 25:59,53). über 200 m Rücken (03:33,17) schaffte er es auf Platz 4. Mit seinen Platzierungen und insbesondere mit den Zeiten über die langen Strecken war er hochzufrieden, die 1500 m Freistil schwamm er fast 30 Sekunden schneller als im Vorjahr.


In Magdeburg trafen sich Ende Juni 735 Freiwasserschwimmer aller Altersklassen zu den Deutschen Meisterschaften. Masterschwimmer Stefan Runge (Altersklasse 50) sprang zweimal ins Wasser und konnte sowohl über 2.500 m sowie über 5.000 m den 3. Platz erreichen, er benötigte 33:56,28 bzw. 1:09:19,35 (im Bild rechts).

An dieser Meisterschaft nahmen auch zwei Junioren vom AMTV-FTV teil. Anastasia Maurischat (Jg. 2004) belegte den 19. Platz über 2.500 m (0:36:26,58), David Erbes (Jg. 2001) startete 3mal: über 7.500 m erkämpfte er Platz 14 in 1:38:05,13, über 2.500 m und 5.000 m belegte er jeweils Platz 6 (0:30:16,70 bzw. 1:00:39,31).

BM

Sechsmal DM-Gold
eingestellt am: 27.07.2017

bei den Deutschen Meisterschaften der Masters "Kurze Strecken" vom 16.-18. Juni 2017 in Magdeburg.


Während in Berlin die offene Klasse um Meisterehren ins Wasser ging, trafen sich in Magdeburg 850 Masters aus 245 deutschen Vereinen, um in 2.321 Einzel- und 356 Staffelstarts ihre Deutschen Meister zu ermitteln. Auch wenn wir schon größere Teilnehmerzahlen hat-ten, zählt diese Meisterschaft niveaumäßig mit zu den hochklassigsten, denn mit 36 Deut-schen Altersklassenrekorden wurden auch 13 Europa- und 4 Weltrekorde verbessert. Und obwohl die Magdeburger „Elbe-Schwimmhalle“ nicht dem neuesten und besten Standard entspricht (alles ziemlich verbaut, nur 8 Bahnen, keine Seitenstreifen und nur an der Startseite elektronische Anschlagmatten) fehlten auch an der Anzeigetafel bei den Ergebnissen die Namen. - Aber wir Hamburger dürfen nicht klagen, hat Hamburg doch nicht einmal eine 50m-Halle, die mit elektronischer Zeitmessung rekordfähig wäre!

Mangelhaft sind in Magdeburg auch die Umkleide- und Nebenräume. Viel zu wenig Schränke, und dabei Männlein und Weiblein durcheinander. Nun, FKK hatte drüben ja schon immer einen großen Stellenwert. Aber die Schwimmerfamilie stört das alles nur bedingt und wir haben uns trotzdem zurechtgefunden. Dafür hat sich dann aber der ausführende Verein alle Mühe gegeben. Die Ergebnisse standen so schnell parat, dass bereits nach jedem letzten Lauf schon 10 Minuten später die Siegerehrungen durchgeführt werden konnten, allerdings draußen vor der Halle. Bei einigen Regenschauern war das nicht immer glücklich. Das ausgedruckte bestellte Protokoll erhielt der Autor allerdings erst am Donnerstag danach.


Vom AMTV-FTV konnte Curt Zeiss (AK 85) alle seine sechs Einzelrennen gewinnen und wurde so mit 6 x Gold belohnt. Große Plaketten erhielten auch die 4 Staffelteilnehmer Hans-Peter Wedler, Klaus-Dieter Schilling, Curt Zeiss und Karl-Ludwig Rehn sowohl als Vizemeister der AK 320+ für die 4 x 50m Lagenstaffel (Gold erschwammen die Leipziger mit neuem Europarekord!) als auch in der 4 x 50m Freistilstaffel, wo wir Dritter und mit Bronze belohnt wurden.

Hans-Peter Wedler (in seinem letzten Jahr in der AK 75) erreichte über 100m Rücken in 1:47,50 den 4. Platz. Klaus-Dieter Schilling (AK 75) schwamm über 100m Brust in 1:58,01 auf Platz 8.

Ebenfalls Platz 8 erreichte Monze Ruowen (AK 45) über 200m Freistil in 2:29,21. über 50m Freistil wurde er 12. in 29,23.

Hier noch die übrigen Zeiten: Curt Zeiss: 200m Lagen 4:38,59, 100 F 1:37,88, 50m F 40,81, 100m Brust 2:06,36, 50m Brust 52,66, 50m Schmetterling 49,25. Damit hat Zeiss im 70. Jahr seiner Schwimmerlaufbahn (1947 war er Gründungsmitglied der AMTV-Schwimmabteilung) seine 98. Deutsche Senioren-/Masters-Meisterschaft errungen. In der 4 x 50m Lagenstaffel schwammen wir 3:09,21 und in der 4 x 50m Freistilstaffel 2:56,13 Min.

Abschließend noch ein Dankeschön an unseren Uwe Griem, der als nominierter DSV-Kampfrichter alle 6 Abschnitte an den 3 Tagen als hervorragender Starter fungierte. Und das so gut, dass es unseres Wissens keinen einzigen Fehlstart gegeben hat.

Curt Zeiss

Deutschen Meisterschaften der Masters in Magdeburg
eingestellt am: 23.07.2017

Video von der 4x50m Lagenstaffel männl. AK 320+

Peter Wedler

Offene Schleswig-Holstein - Mastersmeisterschaften 2017
eingestellt am: 16.05.2017


Am 6. Mai 2017 kamen 143 Aktive aus 30 Vereinen in die Kieler Uni-Schwimmhalle, um auf der 25m-Bahn in 532 Einzelrennen und 42 Staffeln die Schleswig-Holstein Mastersmeister im Schwimmen zu ermitteln. Vom AMTV und WTB machte sich eine kleine Mannschaft mit sechs Aktiven am Samstag in der Frühe auf den Weg nach Kiel. Da keiner von uns erwartet hatte, dass bei Landesmeisterschaften so wenig Meldungen zusammenkommen, hatten wir zwischen unseren Starts teilweise recht wenig Zeit zum Regenerieren. Der Vorteil an diesem Umstand war jedoch, dass die Konkurrenz überschaubar war, es in der großen Uni-Halle überhaupt nicht beengt war und auch jeder einen Umkleideschrank hatte. Nur schade, dass sowohl das Nichtschwimmerbecken als auch das zweite 25m Becken zum Ausschwimmen gesperrt waren. Unsere 20 Einzelstarts und 3 Staffeln waren trotz allem sehr erfolgreich, denn jeder Start brachte eine Medaille! Die beste Einzelleistung brachte Alexa mit 712 DSV-Punkten über 50m Freistil gefolgt von Hans-Peter mit 665 Pkt. über 200m Rücken bei den Herren.


Name AK Lage Zeit Platz
Rüdiger Bähr 70 400m Freistil 06:31,03 1
100m Lagen 01:37,65 1
Juliana Huppertz 25 100m Brust 01:26,47 3
50m Freistil 00:33,01 2
50m Brust 00:39,44 1
Alexa Lutzenberger 45 100m Brust 01:28,25 1
50m Freistil 00:30,59 1
100m Freistil 01:09,49 1
Bernt Matthes 65 200m Freistil 03:05,48 2
50m Freistil 00:39,62 2
50m Schmetterling 00:37,43 2
100m Lagen 01:31,68 2
Peter Voß 70 50m Rücken 00:50,03 3
200m Rücken 03:59,34 1
100m Rücken 01:48,23 1
50m Brust 00:50,51 1
Hans-Peter Wedler 75 50m Rücken 00:46,46 2
200m Rücken 03:46,14 2
100m Rücken 01:45,84 2
100m Lagen 01:53,32 2
Peter Voß, Juliana Huppertz, Bernt Matthes, Alexa Lutzenberger 200 4x50m Lagen mix. 02:38,95 2
Peter Voß, Hans-Peter Wedler, Bernt Matthes, Rüdiger Bähr 280 4x50m Brust ml. 03:40,92 1
Bernt Matthes,Hans-Peter Wedler, Peter Voß, Rüdiger Bähr 280 4x50m Freistil ml. 02:44,58 1

Peter Voß

AMTV erfolgreich bei den norddeutschen Masters-Meisterschaften 2017
eingestellt am: 28.03.2017

Am 18./19.03.2017 fanden die norddeutschen Masters-Meisterschaften im Sportbad St. Lorenz in Lübeck statt. Fast 500 Teilnehmer aus den 8 norddeutschen Bundesländern kämpften um die Erfolge.

Der AMTV hatte 14 Schwimmerinnen und Schwimmer gemeldet, leider mussten 3 krankheitsbedingt absagen, somit konnten auch einige Staffeln nicht geschwommen werden. Die Erfolgsbilanz der Elf kann sich sehen lassen: 14 norddeutsche Meistertitel, neunmal Platz 2 und 6 dritte Plätze.

Erfolgreichster Teilnehmer war – wieder einmal – Curt Zeiss (Altersklasse 85), der alle seine 5 Einzelstrecken gewann und auch mit der Staffel 4 x 50 m Freistil (AK 320 Jahre, mit H.-P- Wedler, K.-D. Schilling, K.-L. Rehn) siegte; somit kam er auf 6 Titel.

Frank Ahrens (AK 60) gewann alle Rückenstrecken (50 m, 100 m, 200 m).

0ttfried Boeck (AK 65) siegte über 100 m Schmetterling und Freistil.

Rüdiger Bähr (AK 70) konnte die 200 m Freistil für sich entscheiden.

Die Rückenspezialisten Karl-Ludwig Rehn (AK 75) und Hans-Peter Wedler (AK 75) siegten über 200 m bzw. 100 m.

Weitere Medaillenränge erschwammen:
Alexa Lutzenberger (AK 45) 2. Platz über 100 m Freistil und jeweils Platz 3 über 50 m Brust und 50 m Freistil,
Rüdiger Bähr (AK 70) 2. Platz über 100 m Freistil,
Martin Kaufmann (AK 50) wurde Dritter über 200 m Rücken,
Bernt Matthes (AK 65) wurde Zweiter über 1.500 m Freistil und 200 m Rücken,
Karl-Ludwig Rehn (AK 75) erreichte Platz 2 über 100 m Rücken und Platz 3 über 50 m Rücken,
Monze Rouwé (AK 45) belegte Platz 2 über 200m und 400 m Freistil,
Klaus-Dieter Schilling (AK 75) erreichte über 100 m Brust Platz 2 und über 50 m Brust Platz 3,
Hans-Peter Wedler (AK 75) wurde Zweiter über 50 m Rücken,
Die Staffel (B. Matthes, M. Kaufmann, K.-D. Schilling, O. Boeck) 4 x 50 m Brust (AK 240) erkämpfte Platz 3.


Oldies but Goldies: Curt Zeiss, Hans-Peter Wedler, Klaus-Dieter Schilling und Karl-Ludwig Rehn (von links) norddeutsche Meister über 4 x 50 M Freistil in der Altersklasse 320+

Noch ein Nachtrag zum Jahr 2016: In der Wertung "Hamburger Masterschwimmer des Jahres" siegte Curt Zeiss mit großem Abstand u.a. auf Grund seiner 5 Europa-Altersklassen-Rekorde und 5 deutschen Rekorde. Sigrid Boeder (AK 65) belegte bei den Frauen den 5. Platz.

Auch in der Fina-Top 10-Liste (Welt-Jahresbestzeiten) konnten sich beide platzieren: Curt mit 12 Einträgen, davon 3 mal auf Platz 1 (50 und 200 Meter Brust, 50 Meter Schmetterling), Sigrid erreichte 3 Platzierungen, u.a. Platz 4 (100 m Schmetterling).

Norddeutsche Masters-Meisterschaft 2017 - alle Ergebnisse der AMTV-Teilnehmer:
Name AK Strecke Lage Zeit Platz
Ahrens, Frank 60 50m Rücken 0:38,22 1
100m Rücken 1:25,09 1
200m Rücken 3:08,40 1
Bähr, Rüdiger 70 200 m Freistil 3:12,43 1
100 m Freistil 1:24,89 2
Boeck, Ottfried

65 100 m Schmetterling 1:33,60 1
100 m Freistil 1:18,84 1
Kaufmann, Martin 50 50m Rücken 0:34,14 4
100m Rücken 1:22,90 5
200m Rücken 2:58,27 3
Lutzenberger, Alexa 45 100m Brust 1:33,21 4
50m Brust 0:41,73 3
50m Freistil 0:31,26 3
100m Freistil 1:09,41 2
Matthes, Bernt 65 1500m Freistil 26:26,05 2
200m Rücken 3:31,25 2
Rehn, Karl-Ludwig 75 50m Rücken 0:47,43 3
100m Rücken 1:52,72 2
200m Rücken 4,08,18 1
Rouwé, Monze 45 200m Freistil 2:27,72 2
400m Freistil 5:22,93 2
Schilling, Klaus-Dieter 75 100m Brust 1:58,35 2
50m Brust 0:50,08 3
Wedler, Hans-Peter 75 50m Rücken 0:46,66 2
100m Rücken 1:47,14 1
Zeiss, Curt 85 50m Schmetterling 0:51,77 1
100m Schmetterling 2:14,12 1
50m Brust 0:55,88 1
50m Freistil 0:44,46 1
100m Freistil 1:40,10 1
C. Zeiss, H.-P. Wedler,
K.-D. Schilling, K.-L. Rehn
320+ 4x50m Freistil 3:10,29 1
B. Matthes, M. Kaufmann,
K.-D. Schilling, O. Boeck
240-279 4x50m Brust 3:09,29 3

bm

Alle Jahre wieder ist Mölln eine Reise wert!
59 Siege für das AMTV-FTV-WTB Team
eingestellt am: 31.01.2017


Obwohl die Advents-, Weihnachts- und Jahreswechselfeiern mit gutem Essen und Trinken kaum vorüber sind, ist das gemeinsame Grünkohlessen nach dem Wettkampf für Viele ein Teil der Motivation. Mehr oder weniger gut vorbereitet machten sich, wie in jedem Jahr, die Mastersschwimmer der Startgemeinschaft AMTV-FTV am Sonnabend, den 28. Januar 2017, wieder auf den Weg nach Mölln. Zum 42. Mastersschwimmfest der Möllner Sportvereinigung kamen über 100 Teilnehmer aus 17 Vereinen, um auf der 25m Bahn des Augustinums 320 Einzel- und 30 Staffelstarts zu absolvieren und ihren Trainingsstand zu testen. Allein unsere AMTV-FTV Mannschaft stellte, trotz zwei Krankmeldungen, mit 24 Aktiven, im Alter zwischen 29 und 85 Jahren, fast ein Drittel der Aktiven. Da war es nicht verwunderlich, dass einige Läufe fast ausschließlich mit unseren Schwimmerinnen und Schwimmern besetzt waren. Und diese Dominanz zeigte sich am Ende auch mit 55 Siegen, 17 zweiten- und 8 dritten Plätzen in den Einzelrennen, sowie 4 Staffelsiegen für das AMTV-FTV Team, zu dem auch der WTB gehört.

Obwohl "Altmeister" Curt Zeiss (AK85) mit 0:50,46 min. nicht an seinem eigenen Altersklassen-Rekord über 50m Schmetterling kratzen konnte, erkämpfte er mit den 1250 Punkten die beste Einzelleistung und auch seine 50m Freistil in 0:40,96 min., für die es 851 Pkt. gab, konnten sich sehen lassen. Weitere Top-Leistungen schwammen: Dirk Engels (AK50) mit 791 Punkte über 100m Lagen in 1:10,44 min. und 771 Pkt. für 100m Brust in 1:15,83 min. Auch Frank Ahrens (AK60) reihte sich mit 729 Pkt. für 50 Rücken in 0:36,83 min. und 703 Pkt. für 100m Rücken in 1:21,74 min. in die "ü700" ein. Aber auch Sigrid Boeder (AK65) konnte es mit den Herren aufnehmen. Sie bekam 715 Punkte für ihre 3:03,38 min. im 200m Freistilrennen, und für Ihre 100m Freistil und 100m Schmettern bekam sie je über 600 DSV-Punkte.

Weiter erkämpften sich den "Sechshunderter Bereich": Ulf Verboom (AK45) 50m Rücken 0:33,50min.= 625 Pkt., Martin Kaufmann (AK50) 50m Rücken 0:34,32min.= 619 Pkt. und Monze Rouwe' (AK45) 50m Schmetterling 0:31,26min.= 605 Pkt.

Aber auch alle weiteren Mitglieder des Teams waren mit vielen ersten Plätzen und guten Leistungen wesentlich an dem tollen Gesamtergebnis beteiligt und niemand beendete unzufrieden den Wettkampf. Zumal fast jeder an den Staffelerfolgen beteiligt war.

In der Abschnittspause ließen sich alle AMTV-FTVer den traditionellen Geburtstagskuchen schmecken, den Rosi Zurlo mitgegeben hatte. Jörg Henke und sein "Möllner-Team" hatten wieder alles gut im Griff – sogar der Urkundendrucker hat diesmal durchgehalten – Danke! Auch das anschließende Grünkohlessen war wieder recht gesellig und schmeckte sehr gut. Bleibt nur noch ein Dankeschön an unsere Kampfrichter Vera Griem, Jane Holleck, Hartmut Boehlke und Hartmuth Hölterling.

Peter Voß

Dree Water Drepen 2016:
AMTV mit 44 ersten Plätzen und einem Deutscher Rekord
eingestellt am: 17.11.2016

Das traditionelle Master-Schwimmfest Dree Water Drepen fand am 24.09.16 in der Schwimmhalle Inselpark in Wilhelmsburg statt. (Die Schwimmhalle wurde Anfang Oktober als bestes Schwimmbad Deutschlands ausgezeichnet.) Die 107 Teilnehmer des Wettkampfes kamen aus ganz Norddeutschland.

Der AMTV schickte 3 Schwimmerinnen und 9 Schwimmer in die Rennen. Sie dominierten die älteren Altersklassen und konnten insgesamt 44 Siege erkämpfen.

Curt Zeiss erzielte wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag über 50 m Schmetterling einen neuen Deutschen Rekord in der Zeit von 47,88 Sekunden in seiner Altersklasse 85. Er verbesserte damit seine bisherige Rekordmarke aus dem Januar um 0,59 Sekunden.

Sigrid Boeder und Hermann Schlicht siegten je fünfmal in ihren Einzelrennen. Viermal Platz 1 erreichten Frank Ahrens, Rüdiger Bähr, Bernt Matthes, Klaus Dieter Schilling und Curt Zeiss. Dreimal gewannen Alexa Lutzenberger, Susanne Woelk und Peter Alpers. Einen Sieg erreichte Martin Müller.

Bei den Staffelrennen konnte der AMTV viermal gewinnen.

Sören Bruhs beteiligte sich am Mehrkampf, bestehend aus 200 m Freistil, 100 m Brust, 50 m Schmetterling und 50 m Rücken, und erreichte Platz 12 der Gesamtwertung.

bm

AMTV-Erfolge bei den Deutschen Freiwasser Meisterschaften 2016 in Hamburg
eingestellt am: 23.08.2016

In der Doven Elbe in Hamburg-Allermöhe fanden vom 30.6. bis zum 3.7. die diesjährigen Deutschen Freiwasser-Meisterschaften statt. Insgesamt 937 Starter hatten 1199 Einzel- und 152 Staffelmeldungen abgegeben. Das waren absolute Rekordzahlen für die Freiwasser-Meisterschaften, bei denen die Wettkämpfe der offenen Klasse, der Jugend und der Masters gemeinsam durchgeführt werden.

Von der Startgemeinschaft AMTV-FTV (mit WTB) waren insgesamt 9 Schwimmerinnen / Schwimmer zwischen 12 und 77 Jahren am Start, die sich sehr gut behaupteten.


Allen voran Karl-Ludwig Rehn (AK 75), der über 2.500 m den dritten Platz in seiner Altersklasse erreichte – in einer Zeit von 1:01:32,14.

Aber auch die jüngste Teilnehmerin der SG Anastasia Maurischat (Jg. 2004) belegte über 2.500 m in ihrem Jahrgang den 10. Platz in einer Zeit von 36:21,50.

Stefan Runge (AK 45) startete über 2.500 m (Platz 8 in 0:35:02,83) und über 5.000 m (Platz 7 in 1:14:44,56).

Weitere vier Schwimmer starteten über 2.500 m:
Mattis Rieger (Jg. 2002): Platz 31 in 38:12,27
Björn Kammann (Jg. 2001): Platz 4 in 29:07,95
Olaf Andresen (AK 45): Platz 14 in 44:59,78
Bernt Matthes (AK 65): Platz 4 in 46:10,45.

Die SG stellte auch eine Staffel (Stefanie Schwarz, Susanne Woelk, Olaf Andresen), die im Wettbewerb 3 x 1250 m in der offenen Klasse Platz 47 belegte.

Die 4-tägige Veranstaltung wurde von Hamburger Schwimmverband ausgerichtet. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte ein routiniertes Team, das überwiegend aus ehrenamtlichen Helfern bestand. Auch hier war die SG maßgeblich dabei; danke dafür!

bm

15. EUROPEAN MASTERS CHAMPIONSHIP 2016 in London v. 24. – 29. Mai
eingestellt am: 08.07.2016

Ein bei Europameisterschaften noch nie erlebter Planungs-, Organisations- und Ablauf-Krimi! Aber noch mit einem 3-fach vergoldeten Ergebnis.

Schon 2014 hatte ich mich zur Teilnahme entschlossen. Denn jetzt kam ich in die neue AK 85. - Bekanntlich werden Masters-Schwimmer ja nicht älter. „Sie rücken nur alle 5 Jahre in die nächste AK auf!” Erstmalig wurde diese EM in direktem Anschluss an die der offenen Klasse durchgeführt, so wie die Paralympics nach den Olympischen Spielen.

Planung und Vorbereitung:
Da ich schon bei vergangenen Europameisterschaften mit 17 Gold- und einigen Silber- und Bronzemedaillen erfolgreich war, wollte ich mir diese - für mich evtl. ja letzte Gelegenheit - nicht entgehen lassen. Die Vorbereitung auf wichtige Meisterschaften dauert etwa 12 Monate: Studieren der Konkurrenz und wer von ihnen mit dir, gleichzeitig in die neue AK aufsteigt, ihre Stärken und welche Strecken sie bevorzugen, um danach die eigene Wettkampfwahl zu treffen. Danach folgt die Planung des Trainings. Bisher konnte man 5 Einzelrennen melden. So hatte ich mich für die 50 + 100m Brust, die 50 + 100m Freistil und die 50m Butterfly entschieden und danach das Training aufgebaut.

Auch haben wir bereits im letzten Oktober Flüge und Hotels in London und für die Anschlußreise in Südengland gebucht. – Übrigens: auch jetzt schon habe ich für 2017 unser Hotel in Budapest für die Weltmeisterschaften 2017 bestellt. Sowohl Budapest als auch die nahe gelegenen Wien, München und die bayrischen Sehenswürdigkeiten locken sicher sehr viele Asiaten und Amerikaner an, die dann alle melden werden.

Ausschreibung und Meldeergebnis:
Die Öffnung des Meldeportals im Internet erfolgte erst am 8.2. und war bis zum 4.4 offen. Die Veranstaltungsdauer auf 5 Tage festgelegt. Nachdem bei der EM 2013 in Eindhoven 12.600 Meldungen abgegeben wurden, hatte man nun mit 14.000 gerechnet und auch soweit beschränkt. Dies hatte allerdings einen noch nie dagewesenen Ansturm ausgelöst, so dass die 14.000 Plätze bereits nach 55 Stunden vergeben waren. Ich selbst erfuhr über Freunde in Flensburg / Brandenburg nach etwa 24 Stunden, dass am 2. Tag morgens schon 6.000 Plätze weg waren. – Sofort Uwe Griem angerufen, der die Meldungen machen wollte. War aber erst abends erreichbar, und dann bei ihm meine Meldung abgegeben. Doch der Ansturm auf die restlichen Plätze war in vollem Gange, so dass Uwe abends im Internet nicht durchkam. Als er am nächsten Tag nach der Arbeit versuchte, waren die 14.000 Plätze vergeben und das Portal geschlossen. Nichts war mehr möglich. Das löste natürlich Proteststürme von allen Seiten aus. Der Kardinalfehler ist und war, dass es keine Pflichtzeiten mit Strafzahlungen gab, sondern nur Richtzeiten. Und wer diese nicht erreichte, wurde nur im Protokoll ohne Zeit mit dem Vermerk NT (no time) bestraft. Das hielt offensichtlich viele nicht ab, trotzdem zu melden, wohl um sagen zu können, einmal bei einer EM gewesen zu sein.

Problemlösung und neues Verfahren:
Der Entrüstungssturm (auch Uwe hatte geschrieben, es könne wohl nicht sein, dass nur „die Schnellsten im Internet”, aber nicht „die Schnellsten im Wasser” an der EM teilnehmen können) bewirkte Suchen nach einem Ausweg. Schließlich wurde das Portal am 18.2. wieder eröffnet. Nun durfte jeder nur noch 3-mal starten, und die Hälfte der Wettkämpfe wurde in die Trainingshalle (8 Bahnen) und ohne Zuschauer verlegt. Anfangszeiten auf 7,30 h und der Einlass auf 6,30 h vorverlegt. Einlass immer nur für die Schwimmer, deren Wettkampf gerade bevorstand. Einschwimmmöglichkeiten nur 8 – 9 Minuten.

Weitere Folgen daraus:
U.a. einige Tage Wettkämpfe bis Mitternacht und auch darüber hinaus, denn aus 14.000 waren jetzt 26.000 Meldungen geworden. Bei gängigen Strecken habe ich in einigen Altersklassen ca. 230 bis 350 Meldungen gezählt, also 25 bis 35 Läufe je AK. Die Schwimmer selber hatten das Problem, rechtszeitig in die Halle zu gelangen. Sie mussten in endlosen Schlangen (wie auf Flughäfen) warten, hereingelassen zu werden. Und das nur schubweise, nachdem man vorher schon manchmal bis zu 1 Stunde dort gewartet hatte. War man drinnen, waren natürlich keine Schränke mehr frei. Umziehen auf dem Fußboden. Alle Klamotten und Schuhe in die Tasche und damit auf die Einschwimmmöglichkeit vor dem Wettkampf warten. 9 Minuten Einschwimmen und dann in den Call Room und anschließend weiter mit Tasche an den Start. Nach dem Start konnte man auf der Tribüne bleiben. Ging man aber raus, kam man nicht wieder in die Halle zurück. Dafür sorgte ein Riesenaufgebot von Sicherheitskräften mit genauen Anweisungen.

Weitere Organisationsmängel:
Es gab nirgends Ergebnisaushänge! Mit eigenem Smartphone konnte man sich im Internet informieren. „Neugermanen” wie ich, die sowas nicht haben und bedienen können, tappten im Dunkeln. Da die einzelnen Wettkämpfe Stunden dauerten und ich immer im 1. oder 2. Lauf startete, musste ich bis zur Siegerehrung (in einem 5 Min. entfernten Gebäude) bis zu 6 Stunden warten. Selten bin ich bei einer Veranstaltung so viel herumgelaufen. Und immer mit Gepäck. Die Siegerehrungen, meist nur spärlich besucht, waren auch alles andere als toll. Aufgerufen wurde man in „englischer Lautsprache”. Ein Folker Meeuw, einst deutscher Spitzenschwimmer und Teilnehmer an mindestens 3 Olympischen Spielen, hieß dann „Fohlkir Miiuh”. Ich Curt Ziiss". Die Urkunden schmucklos wie das englische Toastbrot zum Frühstück, enthielten weder AK noch die Zeit. Mangelhaft auch die Doppelbahnbelegung bei den langen Strecken. Es wurde nicht von einer Seite mit Zeitabstand gestartet, sondern von beiden Seiten gleichzeitig, so dass es, wenn ein Start etwas zu spät erfolgte, der Startende mit dem entgegenkommenden Schwimmer zusammenstoßen konnte. Auch wurden die Zeitpläne - jeden Tag nach den Erfahrungen des Vortags, wieder neu geändert, aber erst morgens um 6 Uhr im Internet bekanntgegeben.

Die Sicherheitsorganisation:
Ca. 80 % der eingesetzten Kräfte kamen von Sicherheitsfirmen. Die Terrorangst sitzt in London bei allen sehr tief. Und die Verteilung auf 2 Hallen erforderte natürlich auch bei den Verbandskräften doppelte Besetzung. Viele kamen sicher an ihre Belastungsgrenzen. Und trotzdem waren alle immer nett und hilfsbereit zu mir. Das ist wirklich zu loben. Probleme hatte ich natürlich mit der Sprache. Seit der Schule nicht mehr geübt bemühte ich bei Fragen mein Gedächtnis. Fragte auf englisch, so dass man glaubte, ich könne die Sprache gut und babbelte los. Vom 2. Tag an habe ich mir angewöhnt zu sagen: please speak slowly, I am German, I ditn‘t understand you.

Die Wettkämpfe, auch mit anschließendem CATWALK:
Noch in der Nacht vor meinem 1. Rennen 100m Brust bekam ich totale Halsschmerzen, der Beginn einer 3-wöchigen Erkältung. Nach einer Nacht ohne Schlaf, aber mit Hustenbonbons, waren die Schmerzen dann morgens weg, so dass ich schwimmen konnte. Vorher die übliche Warterei = 3 Stunden gehen und stehen, keine 9 Minuten einschwimmen und dann im 1. Lauf mit der AK 80. Bei denen wäre ich auch noch Dritter geworden. Mein Gegner in der AK 85 lag 52 Sekunden hinter mir. – Am nächsten Tag die 50m Butterfly. Nach den Vortagserfahrungen habe ich auf zu frühes Kommen verzichtet und damit die Wartezeit verkürzt. Auch das Einschwimmen weggelassen. Diesmal im 2. Lauf, der mit der AK 75 aufgefüllt wurde. Doch mein Gegner und noch 2 der AK 75 hatten gekniffen. Mit voller Konzentration und verbesserter Einteilung konnte ich auch diesen Lauf mit 7 Sekunden Vorsprung gewinnen und damit gleichzeitig meinen Europarekord von vor 5 Wochen in Gera um weitere 1,9 Sekunden verbessern. Dies war mein 5. Europa- und mein 7. Deutscher Rekord in diesem Jahr. Das fiel dann auch den Zuschauern auf: Der Älteste machte die Jüngeren platt. Die Halle jubelte und der Weg zurück zum Start zu meinen Klamotten wurde zum bejubelten Catwalk. Wildfremde Menschen drückten mir die Hand. Am letzten Tag der 3. Start waren die 50m Freistil, wieder im 1. Lauf. Es lief wie beim Butterfly. Hier hatte ich allerdings 4 Gegner. Aber auch dieses Rennen gewann ich mit 4,66 Sekunden Vorsprung vor einem Engländer der allerdings lt. Meldung vor mir lag. Auch hier wieder Jubel nach dem Zielanschlag, und der Catwalk wurde noch furioser als am Vortag. Das internationale Publikum war wirklich sehr fair und neutral!

Bei alI den Widrigkeiten wie: alle Nächte Schlaflosigkeit, Essen, Herumlaufen und Warten stets mit Gepäck, weil man ja keinen Schrank hatte, und mit der Erkältung ist es mir selbst ein Rätsel, dass ich noch so gute Zeiten geschwommen bin. Unter so ungünstigen Bedingungen bin ich noch nie bei einer Meisterschaft geschwommen. Vielleicht lag es ja auch an meinem Schwimmstil. Denn bei allen drei Lagen erntete ich fachmännisches Lob. Beim Brustschwimmen in der Einschwimmhalle von meiner englischen Kampfrichterin. Da war ja kein Publikum. Aber auch mehrfach die beiden anderen Tage sowohl für Butterfly als auch für Freistil in der Olympia-Schwimmhalle. Das Stil-Lob hat sich inzwischen sogar bis Flensburg herumgesprochen.

Im Anschluss an die Meisterschaften haben wir zusammen mit 28 anderen aus der Schwimmerfamilie noch eine Südengland-Rundfahrt gemacht.

Curt Zeiss

Das DRUM-HERUM (für Interessierte)
eingestellt am: 08.07.2016

Die Anreise:
Das erste Problem war hausgemacht: die Fahrt zum Flughafen. Wir wollten rechtzeitig bei BA zum Sicherheitscheck sein und hatten wegen des Berufsverkehrs mit dem Wagen (unser Sohn brachte uns) 15 Minuten mehr eingeplant. Schon ab Rahlstedt begann Stop and Go. Statt 45 Minuten benötigten wir 1 Stunde und 45 Minuten. Bei BA war man nett und wies uns dann zum VlP-Sicherheitskontrollschalter. Die Lehre: mit der RB 81 und S-Bahn fahren! Von Heathrow ging es mit der U-Bahn zum Hotel. Eine 7-Tage-Trafik-Karte hatte uns schon vorher Reisebüro Westphal besorgt. An dem Tag hatten wir noch Zeit nachmittags zur Schwimmhalle zu fahren, wo ich sogar noch das 8-Bahnen-Becken der Nebenhalle ausprobieren konnte. 1 Tag vor den Wettkämpfen kam man noch problemlos hinein. In der Zeit hat dann meine Frau den „ArcelorMittal Orbit”, mit 114 m der höchste Aussichtsturm des Königreiches, bestiegen (per Aufzug). Er liegt zwischen der Schwimmhalle und dem Olympiastadion.

Das Hotel in Ilford / Newbury Park:
Unter „Holiday Inn” verstanden wir eigentlich 3-4 Sterne. Aber wir wussten nicht, was der Zusatz: „Express” bedeutet. Das ist der Billigheimer wie die lbis-Klasse. 6 Tage kein Schrankfach, kein Safe. Die bestellten Twin-Betten waren nicht zu gebrauchen und deshalb nach vergeblichen Lösungsversuchen 6 Tage zu zweit in einem „französischem Bett” mit einer Art Wassermatratze geruht. Unerholt ging es so an das spärliche Frühstück.

London, seine U-Bahnen und die Sehenswürdigkeiten:
Da ich die beiden ersten Tage noch keinen Wettkampf hatte, konnten wir einige Besichtigungen gemeinsam machen. Mit der U-Bahn kamen wir überall bequem hin. Das Verkehrsnetz bewundere ich. London unterhöhlt wie ein dichtes Schnittmuster. Bei mehreren Linien meist 1-Minuten-Abstände. Fahrpläne überflüssig. Sie fuhren auf Sicht und warteten, wenn der vor ihnen liegende Bahnsteig noch nicht frei war. Fast überall sehr kurze Wartezeiten. Doch ohne die U-Bahn gäbe es in London auch keinen Verkehr mehr. Einmal probeweise Bus gefahren. Zu Fuß wären wir fast genau so schnell gewesen (wenn man den Weg kennt). Den größten Eindruck hatte ich von der Westminster Abbey. Die Architektur, die Skulpturen und Standbilder. Wo findet man solche Baumeister und Künstler heute noch? Am 2. Tag wollten wir die „Flower Show” in Chelsea besuchen. Leider haben wir uns vorher nicht selbst im Stadtplan schlau gemacht, denn durch Fragen fanden wir den Weg nicht. Viele wussten ihn nicht, Andere kannten nicht einmal die Show, obwohl sie manchmal nur 300m entfernt lag. Wir Deppen machten 3,5 km Umweg, bis wir schließlich den Eingang fanden. Als wir dann die Karten kaufen wollten, verlangte man von uns Rentnern pro Person 100 Pfund. (für uns 140 Euro) " Da war für uns der Spaß zu Ende. 20 Pfund hätten wir akzeptiert. Ich hatte vorher hier im Fernsehen einen kurzen Beitrag über die Show gesehen. Aber von solchen Preisen war da nicht die Rede.

Die Anschlußreise:
Dies war eine 7-Tage Südengland-Rundfahrt mit ca. 30 Teilnehmern aus der Schwimmerfamilie von unserem Hotel aus. Es ging durch wunderschöne Landschaften - überall blühten am Wege die Rhododendren. Dort weiden noch die Kühe und leben von grünem Gras. Und Schafe! Sie leben dort fast wie wild. Lagen auch am Straßenrand, so dass man Angst hatte, sie würden überfahren. Die Fahrt ging nach Bournemouth, Winchester, Stonehenge, Salisbury, Lyme Regis, Exeter, Plymouth, Looe und Polper, Cornwall, Land’s End, St. Ives, Bristol, Bath, Cotswolds-Region und Schloss Windsor. Leider brachten ca: 80 % von uns, wir eingeschlossen, aus London eine Erkältung mit, meist Bronchialkatarrh. Einige mussten sogar mal einen Tag im Hotel bleiben.

Der Rückflug mit BA klappte pünktlich. Der Sicherheitscheck in Heathrow ist für uns gewöhnungsbedürftig.

Curt Zeiss


8. Internationale Hamburger Masters-Meisterschaften am 24. April 2016
44 Medaillen für das AMTV-FTV-WTB Team
eingestellt am: 30.04.2016

Die Meldezahlen für die Internationalen Hamburger Masters-Meisterschaften sind stabil! Auch dieses Jahr hatten sich wieder 174 Teilnehmer-/innen angesagt. Aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg waren 25 Vereine gekommen. Auf der 50m Bahn im Dulsbergbad gingen 498 Einzel- und 42 Staffelwettkämpfe an den Start. Der Termin, eine Wochen nach den „Deutschen” in Gera, war sicher nicht so optimal, aber die große Streckenauswahl mit allen 200m Strecken und den 4x50m mixed Staffeln scheinen anzukommen. Als stärkste Hamburger Vereine waren SGS mit 25 Aktiven sowie AMTV-FTV und HNT mit je 17 Aktiven vertreten.

Der Wettkampf startete pünktlich um 10 Uhr. Obwohl die elektronische Zeitmessung Probleme bereitete und darum der Start auf die "Wendeseite" verlegt werden musste. Die Startfolge lief dann zügig, das Protokoll war schnell im Aushang. Sowohl die Siegerehrungen mit den schönen Medaillen, als auch die Auszeichnungen der "Hamburger Masters Schwimmer des Jahres 2015", wurden stilvoll und herzlich durchgeführt. Und der "Schwimmbiss" war mit vielen Kuchenspenden, Obst, diversen Broten und Würstchen sowie Getränken super sortiert.

Erst zum Ende des 2. Abschnitts gab es dann noch das Highlight: Doreen Löwe vom Hamburger SC schwamm über 50m Schmetterling in 00:29,58 min. einen deutschen Masters Rekord in der AK 35.
Herzlichen Glückwunsch!


Das AMTV-FTV und WTB Mastersteam schlug sich trotz teilweise starker Konkurrenz wacker und jeder konnte mindestens eine Medaille mit nach Hause nehmen. Es wurden 2 Siege mit den Staffeln und weitere 42 Medaillen in den Einzeldisziplinen erkämpft. Damit landete das Team auf dem dritten Platz im Medaillenspiegel.

Mit 5 Goldmedaillen in den Einzelrennen führte Hermann Schlicht (AK80) die Meisterriege an, gefolgt von Sigrid Boeder (AK 65), und Klaus-Dieter Schilling (AK75) mit je 3 Titeln und Uwe Griem (AK60) mit 2 Goldmedaillen. Je einmal standen Birte Abel-Danlowski (AK50), Wiebke Richter (AK55), Rüdier Bähr (AK70), Martin Kaufmann (AK45), Bernt Matthes (AK65) und Peter Voß (AK70) auf dem obersten Treppchen. Frank Ahrens (AK60) hatte Strecken gemeldet, die er sonst kaum schwimmt und wurde mit 4 Silbermedaillen belohnt. Je 3 Vizemeister erkämpften sich Susanne Woelk (AK50) und Stefan Runge (AK45) und last but not least konnte Sören Bruhns (AK45) eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Die Siegerstaffeln betritten:
4x50m Lagen mixed 200+ Birte Abel-Danlowski, Susanne Woelk, Bernt Matthes und Frank Ahrens
4x50m Brust mixed 240+ Uwe Griem, Hermann Schlicht, Wiebke Richter und Susanne Woelk

Die stärksten Leistungen:
Sigrid Boeder 50m Freistil 0:36,51 min. 706 Punkte
Birte Abel-Danlowski 100m Rücken 1:30,10 min. 586 Punkte
Klaus-Dieter Schilling 50m Brust 0:46,43 min. 611Punkte
Martin Kaufmann 50m Rücken 0:34,71 min. 597 Punkte

Die Stimmung war richtig gut und ich denke, dass die meisten zufrieden waren und auch im nächsten Jahr wieder gern bei den Hamburger Mastersmeisterschaften an den Start gehen werden, evtl. gemeinsam mit einigen Vereinskameraden/innen, die diesmal noch nicht dabei waren.

Allen Kampfrichtern, unermüdlichen Helfern und Organisatoren herzlichen Dank!

Also dann bis zu den 9. Internationalen Hamburger Masters-Meisterschaften 2017.

Peter Voss

48. Deutsche Mastersmeisterschaften "Kurze Strecken" 2016
2 Deutsche Rekorde, einmal sogar Europarekord und 10 Meistertitel für den AMTV-FTV mit WTB
eingestellt am: 30.04.2016

Wieder einmal richtete der SV Gera vom 15. bis 17. April 2016 diese DM in dem schön gelegenen Hofwiesenba, direkt an der Weißen Elster, flott und zügig aus. Schnelles Protokoll, zeitnahe Siegerehrungen, ausreichendes Catering und freundliche Organisatoren, Kampfrichter und Helfer trugen zum Wohlbefinden bei. Und genügend Platz für alle.

Von unserer Startgemeinschaft waren der AMTV und WTB mit 9 Aktiven beteiligt. Diese hatten für 17 Einzelrennen und 6 Staffelwettbewerbe gemeldet. Eine 7. Staffel mußte leider wegen eines Meldefehlers wieder zurückgezogen werden. So kam es, dass Klaus-Dieter Schilling nur für ein Einzelrennen über 50m Brust extra nach Gera gefahren war.

Zehnmal standen wir ganz oben auf dem Siegertreppchen. Denn Sigrid Boeder (AK65) konnte alle ihre Einzelrennen gewinnen, mußte aber auch noch in 4 Staffeln schwimmen. Hätte sie geahnt, dass die 5. Staffel zurückgezogen werden muß, wäre auch noch ein 5. Titel über 100m Schmetterling für sie drin gewesen.

Mit 6 Einzeltiteln in jedem seiner Rennen schoß Curt Zeiss (AK85) den Vogel ab. Außerdem war er an den beiden Staffeln der AK 320+ als Krauler und Schmetterling beteiligt. Beide Staffeln landeten auf Platz 2 hinter dem SSV Leutsch, Leipzig. Über 50m Schmetterling konnte er seinen 5 Wochen vorher in Braunschweig aufgestellten Europarekord um weitere 21/100s verbessern.Auch über 50m Freistil gelang ihm eine Verbesserung seines ebenfalls 5 Wochen alten Deutschen Rekordes auf nunmehr 38,66s.

Karl-Ludwig Rehn (AK75) erschwamm sich über 100m Rücken de Bronzemedaille und wurde über 50m Rücken Vierter. Auch Hans-Peter Wedler, ebenfalls AK 75, wurde über 100m Rücken Vierter, direkt hinter KaLu Rehn. Bernt Matthes (AK65), kam über 50m Schmetterling auf Platz 7, Alexa Lutzenberger (AK45) über 100m und 50m Freistil auf die Plätze 10 und 11.

In den 4 Staffeln der AK 240+ belegten wir dreimal den 4. und einmal den 5. Platz.
Staffelergebnisse

Die Hin- und Rückfahrten erfolgten mit der Bahn über Leipzig, teilweise zu getrennten Zeiten. Lediglich Alexa Lutzenberger war mit dem Wagen da und nahm auf der Rückreise Ottfried Boeck mit, der seine Rückfahrt am Sonntag für einen viel zu späten Zug gebucht hatte und sonst erst Montagfrüh gegen 2:00 Uhr heimgekommen wäre.
Einzelergebnisse

Curt Zeiss

Norddeutsche Mastersmeisterschaften 2016 in Braunschweig
eingestellt am: 30.04.2016

Drei deutsche AK-Rekorde für Curt Zeiss, zwei sind auch Europa-Rekorde.

Wie schon im Vorjahr hat auch 2016 der SSC Germania Braunschweig wieder diese Meisterschafte am 12. und 13. März in vorbildlicher Weise durchgeführt. Selbst "Kampfrichterschwierigkeiten" - das kennen wir auch in Hamburg, wenn mehrere Veranstaltungen parallel laufen - wurden glatt gelöst. Und - was selten vorkommt - auch das schon fertig ausgedruckte Protokoll zum Mitnehmen lag unmittelbar nach Schluß und noch vor der letzten Siegerehrung abholbereit parat!

Mit 511 Teilnehmern aus 119 Vereinen war diese Meisterschaft bei 1851 Einzel- und 187 Staffelmeldungen gut besucht und konnte zeitgerecht durchgeführt werden. Der AMTV-FTV mit WTB war mit 11 Aktiven und dem Begleittrainer Juan leistungsgerecht vertreten. Insgesamt kamen wir auf 16 Gold, 10 Silber- und 6 Bronzemedailien in den Einzelwettbewerben. In den 6 von uns gemeldeten Staffeln belegten wir 4xPlatz 1 und 2xPlatz 2. Die übrigen Platzierungen siehe bitte auf der nachfolgenden Aufstellung. Medailienaufstellung

Erfolgreichster Einzelteilnehmer von uns war Curt Zeiss, der in seiner AK 85 keinen Konkurrenten hatte und deshalb 6x auf der Bahn 1 seine Rennen neben jüngeren Jahrgängen schwamm.Seit 1. Januar neu in dieser AK erzielte er - teils zu seiner eigenen Überraschung - respektable Zeiten. So stellte er 3 neue Deutsche Altersklassenrekorde auf. Erwartet war zwar nach dem Erfolg in Mölln im Januar nun auch der Europarekord über 50m Schmetterling auf der 50m Bahn. Überraschend war aber der Deutsche Mastersrekord über die 50m Freistil in 39,62s. Noch überraschender der Rekord über 100m Freistil im letzten Wettbewerb in 1:31,67min, der gleichzeitig auch neuer Europarekord war. Den alten von Richard Reinstädter aus dem Jahre 1997 verbesserte er um 4,44s.

Erfolgreichste Dame unserer Mannschaft war wieder einmal Sigrid Boeder (AK65), die sich nach ihrem Rückenleiden im Vorjahr erholt zeigte und sich wieder in Form geschwommen hat. Sie gewann alle ihre 5 Einzelrennen und war außerdem auch in allen 3 siegreichen Mixed-Staffeln dabei.

Je einen Einzelsieg errangen Karl-Ludwig Rehn (AK75) über 200m Rücken in 3:57,47, Klaus-Dieter Schilling (AK75) über 200m Brust in 4:17,60, Rüdiger Bähr (AK70) über 200m Freistil in 3:10,70, Bernt Matthes (AK65) über 50m Schmetterling in 38,34 und Frank Ahrens (AK60) über 200m Rücken in 3:02,46.

Silbermedaillien gab es weiter für Klaus-Dieter Schilling (1x), Rüdiger Bähr (3x), Peter Voss (AK70) 3-mal, Bernt Matthes (2x) und Frank Ahrens (1x).

Zu Bronze kamen Karl-Ludwig Rehn (2x), Klaus-Dieter Schilling (1x), Peter Voss (1x), Bernt Matthes (1x) und Dr. Alexa Lutzenberger (1x).

An den vier Staffel-Gold- und zwei Silbermedaillen waren alle außer Curt Zeiss und Dr. Susanne Woelk beteiligt.


Curt Zeiss

Silber und Bronze für Schwimmer vom AMTV-FTV bei den 32. Deutschen Meisterschaften der Masters über lange Strecken
eingestellt am: 22.03.2016


Am letzten Februarwochenende fanden in Braunschweig die Masters-Meisterschaft über die längeren Strecken (200 m – 1.500 m) statt. Über 500 Masters-Sportler zwischen 20 und 82 Jahren nahmen teil. Auch zwei Schwimmer vom AMTV-FTV waren dabei und schafften den Sprung auf das Treppchen.

Karl-Ludwig Rehn (Altersklasse 75) wurde Vizemeister über 200 m Rücken in der Zeit von 3:52,57 Minuten.

Bernt Matthes (AK 65) ging acht Monate nach seiner Herzklappenoperation an der Start. Über 1.500 m Freistil konnte er den 3. Platz erringen (26:28,72 Minuten) – mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Vierten von 0,37 Sekunden. Beim folgenden Rennen über 800 m belegte er den 4. Platz in einer Zeit von 13:36,64 Minuten.

Vera und Uwe Griem unterstützten die Ausrichtung der Meisterschaft als Kampfrichter an allen drei Wettkampftagen. Vielen Dank dafür!

B. M.

5 AMTV-Masterschwimmer holen 8 Titel in Schleswig-Holstein
eingestellt am: 17.05.2015

Das Team
129 Schwimmerinnen und Schwimmer trafen sich am 9.Mai 2015 in Norderstedt zu den offenen Schleswig-Holstein Masters-Meisterschaften. Der Wettkampf fand in der kleinen, aber feinen Schwimmhalle (4 Bahnen a 25 m) statt, die dort speziell für den Übungs- und Trainingsbetrieb der Schulen und Vereine zur Verfügung steht. Höhepunkt der Veranstaltung waren 2 Deutsche Rekorde durch Mixed-Teams der Wasserratten Norderstedt in der Altersklasse (AK) 120 über 4 x 100 m Lagen und 4 x 100 m Freistil.

Ein kleines Team von 5 AMTV-Schwimmern hatte sich aufgemacht, um in Norderstedt mitzuhalten, und die Erfolge konnten sich sehen lassen!

Stefanie Schwarz (AK 45) startet fünfmal und konnte über 100 m Brust den 2. Platz erreichen, über 50 m Brust und 100 m Freistil wurde sie jeweils Dritte.

Nur für einen Start hatte Klaus Schilling (AK 75) Zeit, er siegte über 100 m Brust mit einer guten Zeit von 1:47,62 und machte sich zufrieden auf den Weg zum Hafengeburtstag.

Ebenfalls nur für einen Start kam Rüdiger Bähr (AK 70) und gewann seine Paradestrecke über 400 m Freistil. Seine Zeit von 6:27,32 war die beste Leistung aller AMTV-Starter.

Peter Voss (AK 70) starte viermal und freute sich über seine Siege über 50 m und 200 m Rücken sowie 100 m Lagen, über 400 m Freistil belegte er hinter Rüdiger Platz 2.

Bernt Matthes (AK 65) gewann zwar jeweils über 50 m und 100 m Schmetterling sowie über 100 m Lagen, haderte aber mit seinen Zeiten.

Insgesamt holten die 5 AMTVer mit 14 Starts insgesamt 8 Schleswig-Holstein-Meistertitel – eine gute Bilanz!

B. M.

Fahrt zur Norddeutschen Mastermeisterschaft in Braunschweig 2015
eingestellt am: 20.03.2015

Dieses Jahr im März haben sich, nach längerer Zeit, wieder einige Seniorenschwimmer zu den Norddeutschen Mastermeisterschaften ins Braunschweiger Sportbad-Heidberg aufgemacht.

Es hatten sich 125 Vereine aus 8 Landesverbänden mit 497 Teilnehmern für 1756 Einzel- und 186 Staffelstarts gemeldet. An den zwei Tagen gab sehr spannende Wettkämpfe mit guten Leistungen auf der 50m Bahn. So wurden insgesamt zwei Welt- und neun Deutsche Altersklassenrekorde geschwommen.

Das Team
Neben unserem Altmeister Curt Zeiss AK 80, waren es 3 Masters die frisch in die neue AK=Altersklasse gekommen sind und nun hier zu Meisterschaftsehren kommen wollten. Bernt Matthes AK 65, Frank Ahrens AK 60 und Klaus Schilling AK 75 haben sich akribisch, in den letzten Wochen, beim Training geschunden und darauf vorbereitet. Karl-Ludwig Rehn AK 75, Peter Voß und Rüdiger Bähr beide AK 70 hofften ebenfalls aufs Treppchen zu steigen. Also machten sich 7 Masters am Freitag gen Süden auf um am Sonnabend früh um 8.00 Uhr ausgeruht mit dem Wettkampf zu beginnen.

Das Team
Die sieben AMTV-FTV Senioren starteten in 25 Einzel- und 3 Staffelrennen. 24 mal standen wir auf dem Treppchen und nur 1x wurde es ganz knapp die Blechmedaille. In den Staffeln AK 280 J.u.ä. 4x50m Lagen und Freistil war unser stärkster Gegner der SV-Poseidon Hamburg. Da diese Mannschaft in diesem Jahr durch unseren Ex-Schwimmer Michael Grebenstein eine Verstärkung bekam und mit Dieter Seifert einen mehrmaligen Deutschen Meister und Europameister in den Staffeln hatten, würde es eng werden. Aber während des Wettkampfes haben Karl-Ludwig als Rückenspezialist, Klaus als Brustschwimmer und Bernd mit seinem fulminanten Schmetterling einen passablen Vorsprung von 2,5 m vorgelegt, den Rüdiger ausbaute und nur noch nach Hause schwimmen musste. Der SVP wollte sich nun bei der Freistilstaffel revanchieren und sie haben uns auf den 2. Platz verwiesen. Aber leider hatten sie den Startsprung nicht ausreichend geübt, sodass der Schiedsrichter eine Disqualifikation aussprach. So wurden wir erneut Meister. Die Bruststaffel AK 280 J.u.ä. gegen die Göttinger versprach an Hand der Meldezeiten ein enges Ding zu werden. So kam es dann auch. Die gesamte Strecke konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen, der letzte Wechsel erfolgte gleichzeitig, die Führung wechselte ständig. Am Ende mussten wir uns knapp mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Für das Abendessen am Freitag und Samstag hatten Anke und Marion Plätze beim naheliegenden Italiener geordert und dort saßen die Alt-Senioren vom HSC, Vorwärts, SG West, SGS und AMTV-FTV beisammen und klönten von alten Zeiten.

Der AMTV-FTV hat insgesamt 10 Gold-, 9 Silber- und 5 Bronzeeinzelmedaillen sowie 2 Staffelgold und 1 Staffelsilber errungen. Unsere Hamburgerin vom SVP Karin Eddelbüttel AK 55 erzielte einen Deutschen Altersklassenrekord über 100m Rücken in 1:20,82 min. Alle weiteren Platzierungen könnt Ihr in der folgenden Medaillentabelle nachlesen.

Am Wettkampfende fuhr Karl-Ludwig weiter in den Skiurlaub. Wir nahmen Peter Voß mit auf die Heimreise in Franks Volvo-„Bordello”, in dem Platz für 5 Mann war und uns sicher nach Hause brachte.

Medaillen Gold Silber Bronze
12 10 5
 
Vorname Nachname Jg. AK Gesch. Strecke Lage Zeit Platz
Frank Ahrens 1954 60 m 50 m Rücken 0:38,02 3
100 m Rücken 1:23,29 2
200 m Rücken 3:03,92 1
Rüdiger Bähr 1944 70 m 200 m Freistil 3:11,24 1
50 m Freistil 0:34,75 1
200 m Rücken 4:05,59 3
Bernt Matthes 1950 65 m 50 m Schmetterling 0:37,07 2
50 m Freistil 0:33,83 4
200 m Lagen 3:23,41 2
1500 m Freistil 26:19,84 1
Karl-Ludwig Rehn 1939 75 m 50 m Rücken 0:45,73 1
100 m Rücken 1:48,24 2
1500 m Freistil 30:54,39 2
Klaus-Dieter Schilling 1940 75 m 100 m Brust 1:51,46 3
50 m Brust 0:46,79 2
200 m Brust 4:04,32 1
Peter Voß 1944 70 m 200 m Freistil 3:26,50 2
50 m Rücken 0:49,92 3
200 m Lagen 4:02,38 1
200 m Rücken 3:53,64 2
Curt Zeiss 1931 80 m 50 m Schmetterling 0:49,74 1
50 m Brust 0:50,38 2
50 m Freistil 0:38,97 2
100 m Schmetterling 2:09,16 1
100 m Freistil 1:36,17 1
Karl-Ludwig Rehn, Klaus Dieter Schilling, Bernt Matthes, Rüdiger Bähr 280 + m 4*50 m Lagen 2:42,43 1
Bernt Matthes, Peter Voß, Karl-Ludwig Rehn, Rüdiger Bähr 280 + m 4*50 m Freistil 2:33,26 1
Klaus Dieter Schilling, Peter Voß, Bernt Matthes, Rüdiger Bähr 280 + m 4*50 m Brust 3:13,25 2

Video über 4x50 m Brust männl. AK 280+

R. B.

5 AMTV-Masters erreichen 16 erste Plätze beim 34. Internationalen Förde-Masters-Schwimmfest 2015 in Flensburg
eingestellt am: 19.02.2015

Das Team
165 Teilnehmer aus 42 Vereinen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen und Luxemburg trafen sich am 7.Februar 2015 zum traditionellen Masters-Schwimmfest in Flensburg. Höhepunkte waren die Auftritte von Christel Schulz (AK 75, SG Einheit Rathenow) mit zwei Welt-, einem Europarekord und drei deutschen Rekorden (Weltrekorde: 100 m Rücken in 1:33,95 und 200 m Rücken in 3:22,68; Europarekord über 200 m Lagen in 3:30,27). Daneben gab es weitere dänische und norwegische Landesrekorde.

Ein kleines Team von 5 AMTV-Schwimmern stellte sich der Konkurrenz in Flensburg und kehrte mit sehenswerten Erfolgen zurück. Bei 21 Starts errangen sie 16 erste Plätze, 6mal gab es Platz 2, einmal Platz 3. Frank Ahrens (AK 60), Rüdiger Bähr (AK 70), Bernt Matthes (AK 65), Peter Voss (AK 70) und Gerhard Wohlers (AK 60) dominierten nahezu ihre Altersklassen und gewannen auch die 4 x 50 m Freistil-Staffel in der AK 240. Überwiegend waren sie auch zufrieden mit den erzielten Zeiten.

Hier die jeweils besten Ergebnisse der 5 Schwimmer (orientiert an der Masters-Punktwertung):

Frank Ahrens: 200 m Rücken in 3:02,52 – 745 Punkte
Rüdiger Bähr: 100 m Freistil in 1:21,49 – 576 P.
Bernt Matthes: 50 m Schmetterling in 34,89 – 671 P.
Peter Voss: 200 m Rücken in 3:52,18 – 481 P.
Gerhard Wohlers: 100 m Freistil in 1:10,19 – 620 P.

Insgesamt war es ein sehr gut organisierter Wettkampf in einer guten Schwimmhalle. Hier der Link zum Protokoll

Zum Abschluss ging es in die Altstadt von Flensburg, wo in einer netten Runde mit anderen Hamburger Masters getafelt wurde.

Bernt Matthes

6 x G O L D bei den Deutschen Kurzbahn Meisterschaften der Masters in Bremen (29. und 30. 11.2014)
eingestellt am: 02.01.2015

Fünfmal Gold und einmal Silber für Curt Zeiss (AK 80) und einmal Gold für Ottfried Boeck (AK 50). Zweimal Silber für Hans-Peter Wedler (AK 75) und dreimal Silber in den Staffeln!

Daran waren ferner Bernt Matthes (AK 60), Rüdiger Bähr (AK 70), Klaus-Dieter Schilling (AK 70) und Karl-Ludwig Rehn (AK 75) beteiligt.

In diesem Jahr kämpften auf der 25m-Bahn der Bremer Universitätsschwimmhalle 1.037 Masters mit 3.288 Einzel- und 354 Staffelstarts um Medaillen und Plätze. Diese 5. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters jetzt noch einmal in der großen Bremer Halle ausgetragen - waren dort vermutlich die letzte Großveranstaltung.

Die Halle soll nämlich ganz neu gebaut werden. Uns schien das Gebäude - mit Tribünenrang, Extra-Kinderbecken und vielen Nebenräumen - zwar keineswegs abbruchreif. Aber vermutlich entspricht die Technik nicht mehr dem heutigen Energiestandard. Wir bekamen dies auch zu spüren, wenn sich abends die Halle leerte. Mit weniger Menschen in der Halle wurde es merklich kühler. Auch die Duschen gaben abends kein oder kaum noch warmes Wasser ab. Bei einem normalen Schwimmbetrieb wird dann im Winter die Halle evtl. nicht mehr warm genug.

Im Übrigen verlief aber die Veranstaltung reibungslos, so dass die Zeitplanung fast eingehalten wurde.

Curt Zeiss gewann seine Einzelrennen seiner AK über 100m Lagen (1:46,51),
100m Brust (1:55,70), 50m Schmettern (46,86), 50m Brust (49,19)
und 100m Freistil (1:31,27). Über 50m Freistil wurde er Zweiter (38,42).

Ottfried Boeck gewann die 100m Schmetterling in der AK 60 in 1:25,59. Über 50m wurde er Zwölfter in 37,72.

Hans-Peter Wedler gewann jeweils Silber über 50m (43,76) und 100m (1:39,09) Rücken.

Rüdiger Bähr beendete seine 50m Freistil in 34,84 als 4. in der AK 70, die 50m Brust als 8. (46,03) und die 50m Rücken als 5. (43,57).

Klaus-Dieter Schilling die 50m Brust (46,22) als 10. und die 100m Brust (1:48,82) als 7.

Karl-Ludwig Rehn schwamm in der AK 75 als 6. die 50m Rücken (45,91) und die 100m Rücken in 1:47,59 auf den 4. Platz.

Damit kehrten alle Teilnehmer unserer Mannschaft zumindest mit einer Medaille heim. Außerdem gab es für die Plätze 1 - 8 Urkunden.

Nur einmal scherzweise am Rande und deshalb nicht ganz ernst zu nehmen ein Vergleich:
Wie inzwischen bekannt, schwamm ja Markus Deibler nur eine Woche später in Doha / Katar bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften einen neuen Weltrekord über 100m Lagen.

Die gleiche Strecke, nur in der Bremer Halle, schwamm Curt am 29.11. in der AK 80 und wurde in 1:46,51 Deutscher Meister. Das ist 2,1-mal so lange wie die 50,66 Sek. von Markus. Curt ist zwar 37 cm kürzer als er, doch 3,4-mal so alt. Strecken sich und recken beide ihre Arme in die Höhe, vergrößert sich die Längendifferenz auf etwa 50 cm. Durch die Abstöße beim Start und die 3 Wenden bei der 25m-Bahn summiert sich alleine dies schon auf volle 2 Meter, die Markus praktisch auf der Strecke spart. Auch schwimmt Markus in einem High-Tech-Outfit, das sicher um die 150 € kosten würde, wäre es nicht gesponsert. Curt bewältigte die gleiche Strecke mit einer Ausverkaufs-Badehose für 3,00 €. Markus schwamm bestimmt völlig ungedopt, während Curts Hilfen aus 2 2/2 falschen Zähnen, einem Herzschrittmacher und einer biologischen Ersatz-Aortenklappe bestanden. Dafür verzichtete er dann auf Badekappe und Schwimmbrille.

Und was lernen wir daraus? Eine tolle Hose braucht es gar nicht zu sein und im Training bringt sie schon erst recht nichts.

Leider hat Markus nun unmittelbar danach am 13.12. seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Vielleicht können wir ihn ja nun in Hamburg als gelegentlichen Masters-Schwimmer für die AK 20/25 gewinnen. Der AMTV würde ihn gerne nehmen.

Nach der Veranstaltung gab es leider noch einen kleinen Wermutstropfen. Das von uns bestellte, mit Briefumschlag, Begleitschreiben und Porto dokumentierte Veranstaltungsprotokoll konnten wir weder anschließend abholen, noch wurde es uns innerhalb von 3 Tagen zugeschickt. Einer unserer Kampfrichter hatte vorher unsere Urkunden abgeholt und bekam versehentlich auch den leeren Umschlag mit.

Eine Woche vergebliche Anrufe einer Handy-Nr. anschließend eine Woche 5 Versuche auf zwei im Internet gefundenen Nummern mit Anrufbeantworter zeigten erst nach weiteren 2 Tagen eine Reaktion. Dann wieder nichts. Schon auf nichts mehr hoffend, traf dann kurz vor Weihnachten ein Protokoll mit Entschuldigungsbrief hier ein. Die vorgesehene Pressearbeit fiel leider dadurch ins Wasser. Und am 25.12. erreichte uns dann noch ein zweites Exemplar auf merkwürdigen Umwegen. Es war dann nur noch für den Papierkorb. Da muss irgendjemand wohl ein schlechtes Gewissen gehabt haben. Wir haben es überstanden.

Curt Zeiss

Deutsche Kurzbahn Meisterschaften Masters 2014 in Bremen 29.11. - 30.11.2014
eingestellt am: 14.12.2014

4*50m Lg m AK 280+ http://youtu.be/Hn-Ly-TXmww
4*50m F m AK 280+ http://youtu.be/lig_X5s2WMc
4*50m B m AK 280+ http://youtu.be/Xx7tBI3Zqsg
4*50m Schm m AK 80+ Curt Zeiss http://youtu.be/Y5l4pegHk5Y


HPW

Medaillenregen zum Saisonbeginn
43 Medaillen und zwei Staffelsiege für den AMTV-FTV
eingestellt am: 02.10.2014

Gruppenfoto

Das „Dree Water Drepen” wird immer populärer. Zum diesjährigen Masters Wettkampf, am 27. September, hatten 21 Vereine mit über 130 Teilnehmern gemeldet. Hamburg war mit acht Vereinen vertreten, dicht gefolgt von Berlin und Brandenburg mit sieben Vereinen. Weiter kamen Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Das AWV09-Team brachte die 475 Einzel- und 45 Staffelstarts auf der 25m Bahn im Bartholomäusbad gut über die Runden. Die Stimmung war prima und sehr kameradschaftlich. Besonders die Berliner brachten mit ihren Anfeuerungen und Jubelrufen die richtige Wettkampf-Atmosphäre in die Halle.

Weil zwei Aktive erkrankt waren, starteten die AMTV Masters nur mit vier Damen und sieben Herren und unseren 3 Kampfrichtern Jane Holleck, Olaf Andresen und Hartmuth Hölterling, denen wir herzlich für ihren Einsatz danken. Die 11 Aktiven schwammen 44 Einzelwettkämpfe und 2 Staffeln und erkämpften 37 Gold-, 5 Silber- und 1 Bronzemedaille, sowie 2 Staffelsiege. Mit seinen Zeiten konnte wohl jeder zufrieden sein – die lassen sich ja mit fleißigem Training noch verbessern. Aber zum Saisonbeginn und in dem unruhigen Wasser waren auch kaum „Rekorde” zu erwarten.

Unsere „Mädels” wurden von Sybille Steinbach (AK55) mit 4 Siegen angeführt, gefolgt von Wiebke Richter (AK55) mit 3 Siegen und einem 2.Platz. Trainerin Marie-Luise Stolte (AK75) und „Wiedereinsteigerin” Heide Münstermann (AK70) holten sich je drei Goldmedaillen.

Bei den „Jungs” legte Curt Zeiss (AK80) mit 6 Goldmedaillen die Latte schon mal recht hoch. Frank Ahrens (AK60) schlug viermal als Erster und einmal als Zweiter an. Ebenfalls 4 Siege konnte Hermann Schlicht (AK80) verbuchen. Je 3 Goldmedaillen gab es in der AK70 für Klaus-Dieter Schilling und Peter Voß, der dazu noch zweimal Silber erkämpfte. Gerhard Wohlers (AK60) gewann seine beiden Rennen und Peter Alpers (AK55) holte sich als Einziger das „Medaillen Set”: 2 Gold, 1 Silber und 1 Bronze sowie einen ungeliebten 4. Platz.

Die zwei Staffeln belegten jeweils den ersten Platz: Die 4x50m Bruststaffel w 240 Jahre mit Sybille, Marie-Luise, Heide und Wiebke in 3:40,63 min. und die 4x50m Freistilstaffel m 240 Jahre mit Peter A., Peter V., Gerhard und Frank in 2:25,59 min.

Alles in allem ein guter Start in die Saison 2014/15, den einige von uns noch bei schönem Spätsommerwetter draußen beim Griechen gegenüber der Halle ausklingen ließen.

pv

AMTV-Erfolge bei den Deutschen Freiwasser Meisterschaften2014 in Hamburg
Karl-Ludwig Rehn wird zweifacher Deutscher Meister
eingestellt am: 14.08.2014

Freiwasser-Schwimmen ist ganz anders: keine Leinen, kein Strich am Boden, keine Wende nach 25 Metern; dafür: keine Warmwasser-Garantie unter freiem Himmel, Start mit 50 Konkurrenten gleichzeitig, Kurs finden, Gerangel an den Wendebojen, lange Strecken möglichst geradeaus schwimmen, am Ziel dann das Handgelenk nochmal hoch zur Zeitnahme.

In der Doven Elbe in Hamburg-Allermöhe fanden vom 3. bis zum 6.Juli die Deutschen reiwasser-Meisterschaften statt. 765 Starter aus 223 Vereinen hatten 1076 Einzel- und 78 Staffelmeldungen abgegeben. Das waren absolute Rekordzahlen für die Freiwasser-Meisterschaften, bei denen die Wettkämpfe der offenen Klasse, der Jugend und der Masters gemeinsam durchgeführt werden. So konnten dort die Stars der Schwimmszene, wie Mehrfach-Weltmeister Thomas Lurz, aus nächster Nähe beobachtet werden.

Super Wetter (Wassertemperatur bis zu 22° C), eine gut geeignete Örtlichkeit im Leistungszentrum Rudern und Kanu und eine Vielzahl engagierter Helfer aus allen Hamburger Vereinen machten diese Meisterschaft zu einem tollen Erlebnis.

Mehrere Aktive der SG AMTV-FTV waren am Start.

Erfolgreichster Teilnehmer war dabei Karl-Ludwig Rehn (AK 75), der über 2.500 m und 5.000 m (in 1:53:01,45) Deutscher Meister wurde. Dabei konnte ihn am Samstag auch ein einsetzendes Gewitter nicht vom Erfolg abhalten: kurz vor dem Ziel wurde er beim 2,5 km-Wettkampf aus dem Wasser geholt, weil das Rennen aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste. Da er seine Altersklasse zum Zeitpunkt des Abbruchs anführte, wurde ihm der Meistertitel zuerkannt.

Marion Hummel (AK 35) absolvierte ebenfalls beide Strecken und belegte die Plätze 9. (5 km) und 10. (2,5 km). Steffi Rolle (AK 30) ging ihr 5.000 m-Rennen so schnell an, dass ihre Brille schlapp machte und das Band riss. Steffi freute sich, so gehandikapt noch den 7.Platz zu erreichen.

Im Wettkampf über 2.500 m belegten Dirk Lehsten (AK 40) und Bernt Matthes (AK 60) die Plätze 4. bzw. 5.

Die Mixed-Staffel mit Marion, Dirk und Olaf Andresen schafften den 13. Rang in der AK 120+.

Auch die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich gut platzieren:

Olivia Kuc und Stine Menk (beide Jg. 1998) belegten über 2.500 m die Plätze 11. bzw. 14 in der Jahrgangswertung.

Björn Kammann (Jg. 2001) erreichte über 2.500 m Platz 8 im Jahrgang. Leon Ehrenberg (Jg. 1999) startete über 5.000 m und schaffte es auf den 12. Platz.

Till Jobst Boerner (Jg. 1997) schwamm über 5.000 m auf Platz 12 (Jahrgang). Er startete auch über 10.000 m (2:22:44,10) und wurde 21. in der offenen Klasse bzw. 10. In der Juniorenwertung.

Bernt, Marion, Karl-Ludwig     Karl-Ludwig
Marion, Steffi     Till

bm

Offene Schleswig-Holstein Masters-Meisterschaften am 10. Mai 2014
gute Zeiten und gute Stimmung
sowie 42 Medaillen für das AMTV-FTV Mastersteam
eingestellt am: 13.05.2014

Gruppenfoto Das Meldeergebnis für diese Veranstaltung hielt sich mit 27 Vereinen im üblichen Rahmen. Insgesamt hatten sich 145 Teilnehmer-/innen aus Hamburg, Niedersachsen und natürlich Schleswig-Holstein gemeldet. 525 Einzel- und 37 Staffelstarts wurden auf der 25m Bahn der Uni-Schwimmhalle in Kiel absolviert. Der Hamburger Schwimmverband war mit 17 Aktiven aus vier Vereinen sehr gut vertreten. Das AMTV-FTV Mastersteam mit seinen 2 Schwimmerinnen und 10 Schwimmern holte eine Silbermedaille in der 4x50m Freistilstaffel (m AK 240+) und 41 Medaillen in den Einzeldisziplinen.

Mädels
Allen voran in den Einzelstrecken Sigrid Boeder (AK 60) mit 5 Titeln, gefolgt von Hans Peter Wedler (AK 75) und Curt Zeiss (AK 80) mit je 4 Siegen. Drei Goldmedaillen bekam Ewald Vagt (AK 75), genauso wie Frank Ahrens (AK 60) und Peter Schimming (AK 55), die dazu jeweils noch eine Silbermedaille erkämpften. Bernt Matthes (AK 60) holte zweimal Gold und zweimal Silber. Je einmal auf dem obersten Treppchen standen: Peter Voß (AK 70) + 3 Silber, Klaus-Dieter Schilling (AK 70) + 2 Silber, sowie Rüdiger Bähr (AK 70), der uns nur kurz "besuchte" und sich einen Meistertitel über die 400 Freistil holte. Und Wiebke Richter (AK 55) erkämpfte sich eine Vizemeisterschaft und zweimal Bronze.

Ein besonderer Dank geht an Steffi Schwarz, die sich als Einzige als Kampfrichterin für den AMTV-FTV zur Verfügung stellte, obwohl sie bereits Eintrittskarten für das HSV Handballspiel hatte. Dafür wurde sie und die anderen Kampfrichter vom Ausrichter SV-Neptun Kiel mit Essen und Trinken traumhaft gut versorgt.

Auch sonst war die Veranstaltung gut organisiert. Wie bei den SH-Mastersmeisterschaften üblich, wurde nur für die Staffeln eine Siegerehrung durchgeführt. Die "Einzelkämpfer" konnten sich ihre Medaillen jederzeit abholen. Nur dass jeder ein Vorhängeschloss für den Umkleideschrank braucht, hätte in der Ausschreibung vermerkt werden sollen.

Gesamtwertung / Additionswertung   Schleswig-Holstein Masters-Meisterschaften 2014

Herren Beste Einzelleistung Punkte Platz
aus 3 Starts gesamt
Frank Ahrens 819 Pkt. 200m Rü. 2:56,86 min. 2354 3. Platz
Hans-Peter Wedler 788 Pkt. 100m Rü. 1:31,95 min. 2255 4. Platz
Curt Zeiss 829 Pkt. 50m Schm. 0:47,26 min. 2019 7. Platz
Bernt Matthes 642 Pkt. 50m Schm. 0:34,69 min. 1742 21. Platz
Klaus-Dieter Schilling 580 Pkt. 50m Brust 0:44,89 min. 1517 32. Platz
Peter Voß 480 Pkt. 400m Freistil 7:07,56 min. 1347 40. Platz
Peter Schimming 458 Pkt. 200m Brust 3:30,90 min. 1315 41. Platz
Ewald Vagt 394 Pkt. 200m Brust 4:26,68 min. 1143 49. Platz
Rüdiger Bähr 701 Pkt. 400m Freistil 6:16,81 min. - -
Damen
Sigrid Boeder 748 Pkt. 50m Schm. 0:39,65 min. 2130 7. Platz
Wiebke Richter 432 Pkt. 100m Brust 1:50,68 min. 1248 40. Platz

Peter Voß

Wir sind Deutscher Vizemeister
30. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters "Lange Strecken" im Schwimmen am 04.–06.April 2014 in Gera
eingestellt am: 02.05.2014

DMM Gera
Sigrid Boeder, Rüdiger Bähr, Marie-Luise Stolte, Peter Wedler sind die Staffelteilnehmer der 4 x 100m Lagen mixed im Jahrgang G 280– 319 Jahre in der Zeit von 06:50,10 und belegten Platz 2.

Unseren Titel, geschwommen 2013 in Wetzlar mit 06:45,60 konnten wir nicht verteidigen. Wir sind mit dem 2. Platz hochzufrieden.

Den 1. Platz belegte der Bonner Verein in 06:46,82 Minuten. Den 3. Platz errangen die Essener in 07:25,94 Minuten. Ohne Hans–Peter Wedler hätten wir die Staffel gar nicht schwimmen können, wenn er nicht für Karl-Ludwig Rehn (er sagte wegen des Trauerfalls seiner Frau ab)gestartet wäre. Sigrid und Rüdiger absolvierten noch vor der Staffel 400m Freistil. Sigrid kam auf Platz 4 und Rüdiger auf Platz 8. Er hatte ein großes Teilnehmerfeld. Danke für die sichere Autofahrt.




M.-L. Stolte

33. Internationales Förde-Masters Schwimmfest
25 Gold-, 9 Silber- und 4 Bronzemedaillen für die AMTV-FTV-WTB Masters
eingestellt am: 18.02.2014

Förde-Masters Am Sonnabend, den 15.Februar 2014, hieß es wieder einmal früh aufstehen, wie es für die „Reise nach Flensburg” üblich ist. Abreise um 7:30 Uhr ab Hamburg. Bei schönem Wetter – ohne Schnee und Eis – erreichten wir das Campusbad gegen 9:00 Uhr. Ganz entspannt konnten wir uns umziehen, einen schönen Sitzplatz aussuchen und uns einschwimmen.

Es hatten 42 Vereine aus Dänemark und Deutschland 221 Teilnehmer mit 887 Einzel- und 61 Staffelstarts gemeldet. Um die Medaillen und Pokale kämpften auch folgende 6 Vereine aus Hamburg: AMTV-FTV, FWV Vorwärts, Hamburger SC, SG Hamburg-West, SGS Hamburg und SV Poseidon.

Da diese 25m-Bahn erfahrungsgemäß nicht gerade langsam ist, waren 3 Europarekorde und ein Deutscher Rekord zu verkünden: Barbara Kehbein -VfL Oldesloe- stellte jeweils über 200 Freistil, 100m und 200m Schmettern den Europarekord der AK45 ein. Anke Klatt (AK65) vom Hamburger SC schwamm über 100m Rücken in 1:28,53 min. Deutschen Rekord.

Förde-Masters Für den AMTV-FTV mit WTB hatten 14 Aktive gemeldet. Leider sagten Marion, Stefanie und Rüdiger wegen Krankheit ab. Da waren wir nur noch 11 und Ise musste die Staffeln nicht nur umstellen, sondern leider eine Staffel ganz streichen. Die 4x50m Freistilstaffel (240+) mit Frank Ahrens, Bernt Matthes, Gerd Wohlers und Uwe Griem gewannen ihr Rennen. Und die 4x50m Lagenstaffel (mixed 200+) mit Peter Voß, Wiebke Richter, Sigrid Boeder und Olaf Andresen schwammen ihr Rennen entspannt, weil es laut Meldung keinen Gegner in der AK gab. Letztlich wurde es doch nur der zweite Platz, weil nicht bekannt war, dass HSG-Uni Rostock von 240+ auf 200+ umgemeldet hatte. Bei der Siegerehrung bekamen wir dann aber die Goldpokale als moralischer Sieger.

Förde-Masters In den Einzelrennen wurden Sigrid Boeder (AK60), Curt Zeiss (AK80) und Peter Voß (AK70) mit je 5 Goldmedaillen ausgezeichnet, gefolgt von Frank Ahrens (AK60), der viermal auf dem obersten Treppchen stand. Unsere Trainerin „Ise” Stolte (AK75) siegte dreimal und musste sich nur einmal mit Silber zufrieden geben. Wiebke Richter (AK55) konnte sich über 2 Gold und 2 Silbermedaillen freuen. Bernt Matthes (AK60) erkämpfte sich die Medaillenserie Gold + Silber + Bronze und dazu noch einen 4. Platz. Silber ging dreimal an Peter Schimming (AK55) und zweimal an Gerhard Wohlers (AK60), der auch noch zwei Bronzemedaillen bekam. Unser „Youngster” Olaf Andresen (AK45) schlug einmal als Dritter an und belegte in drei Rennen jeweils den ungeliebten 4. Platz. Und Uwe Griem (AK55) verfehlte in seinen Einzelrennen leider die Medaillenplätze. Dafür erkämpfte er aber als Schlussschwimmer der 4x50m Freistilstaffel den Sieg.

Mit diesen Leistungen kamen unsere Masters in der Vereinswertung auf den fünften Platz!

Nach den offiziellen Wettkämpfen nahmen wir noch an den 6 x 50m Spaßstaffeln teil. Die Strecke musste mit einem Regenschirm in der Hand zurückgelegt werden. Und bei einem Zwischenstopp nach 25m musste man das Wasser verlassen und einen Becher Wasser oder Bier trinken. In dieser Disziplin konnte unsere Mannschaft allerdings keinen „Blumentopf” gewinnen.

Die letzten Siegerehrungen beendeten dann kurz vor 20 Uhr diesen langen Wettkampftag. Herzlichen Dank an die Ausrichter des Flensburger Schwimmklubs und unsere Kampfrichter Vera Griem und Daniel Zander.

pv

Ausflug zum Masters Wettkampf nach Mölln am 25.01.2014
eingestellt am: 18.02.2014

Die AMTV-FTV-WTB Mastersschwimmer starteten beim 39. Mastersschwimmfest der Möllner Sportvereinigung v. 1862 e.V. Für uns ist es schon Tradition, dass wir jedes Jahr am letzten Samstag im Januar an dieser Veranstaltung teilnehmen. Nächstes Jahr hat der ausrichtende Verein 40-jähriges Bestehen, da wollen wir auch dabei sein.

Unsere Teilnehmer
Moelln
1.Platz 4 x 50 m Lagen mixed
Olaf, Wiebke, Kerstin, Frank
Moelln
Ohne unsere engagierten Kampfrichter wäre eine
solche gelungene Veranstaltung nicht möglich.
Deshalb gilt Ihnen von uns ein besonderer Dank!
Moelln
Thorsten Jensen, Hartmut Hölterling,
Rita Drewes, Vera Griem
1.Platz 4 x 50 m Brust mixed
Wiebke, Peter Sch., Stefanie und Peter A.
Moelln

So fröhlich wie auf diesem Foto gelacht wird, könnte man meinen, dass ein Kampfrichtereinsatz mehr Spaß macht als die Teilnahme am Wettkampf. Als die Veranstaltung gegen 17.00 Uhr zu Ende war, sind wir zum gemeinsamen Abschlussessen in ein gemütliches Restaurant, welches sich in einem ehemaligen Gutshaus befindet, gefahren. Es war ein gelungener Abschluss mit Grünkohlessen und Verteilen der Urkunden. Und einer Rückfahrt durch einsame verschneite Wälder.

Wiebke

39. Masterschwimmen Mölln 2014
eingestellt am: 29.01.2014

39. Masterschwimmen Mölln 2014 competition for masters

Moelln
Hier das Video.

PS

Videos der 4. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters 2013
eingestellt am: 28.01.2014

4*50m Freistil männlich AK 280+
DKMM
Hier das Video.
4*50m Brust männlich AK 280+
DKMM
Hier das Video.
4*50m Lagen männlich AK 280+
DKMM
Hier das Video.
4*50m Lagen mix AK 280+
DKMM
Hier das Video.

HPW

50 m Schmetterling/ Butterfly
eingestellt am: 25.01.2014

50 m Schmetterling/ Butterfly im LLZ Hamburg Dulsberg

IWS
Hier das Video.

PS

4. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters 2013
6 deutsche AK - Meistertitel, 5 x Silber und 4 x Bronze
eingestellt am: 15.01.2014

Vom 29.11. bis 01.12.2013 fuhren 8 AMTVer und ein WTBer nach Essen, um an diesem letzten Wettkampfhöhepunkt des Jahres 2013 teilzunehmen und unsere Startgemeinschaft zu vertreten.

Mit 1.245 Aktiven, die 4.073 Starts absolvierten, war dies wohl die bisher bestbesuchte Deutsche Meisterschaft der Masters. Deshalb mussten die Wettbewerbe, die im kleinen, aber traditionsreichen Essener Stadtbad stattfanden, parallel in 2 Becken mit 5 bzw. 6 Startbahnen durchgeführt werden. Die Damen schwammen in dem kleinen, die Herren in dem größeren Becken, weil bei ihnen mehr Meldungen vorlagen. Dabei hatten die Damen das schlechtere Los gezogen, weil die Bedingungen in dem 5-Bahnen-Becken nicht optimal waren (Startblockhöhe, Wassertemperatur u. Einiges mehr). Trotzdem enttäuschten unsere Schwimmer/innen nicht und brachten 6 Meistertitel mit nach Hamburg.

Curt Zeiss (AK 80) verfügte noch über einen Rest Spätform nach seinen Erfolgen bei der EM in Eindhoven im September und durfte viermal ganz oben auf dem Treppchen stehen: 100m Lagen = 1:45,61, 50m Brust = 48,63,100m Brust = 1:53,05,
50m Schmetterling = 44,95. In seinem 5. Wettbewerb über 50m Freistil verschlief er die ersten 25m, weil er den Gegner links neben sich unterschätzte, dies aber erst bei der Wende merkte, zu spät, um den Rückstand ganz aufzuholen. Er verlor mit 99/100 Sek. und erhielt Silber.

Sigrid Boeder, jetzt im 4. Jahr in der AK 60, schlug sich nicht nur wacker gegen die nachgewachsene Konkurrenz, sondern machte auch einen großen Sprung über 50 und 100m Schmetterling. Beide Rennen gewann sie zu ihrer eigenen Überraschung mit fantastischen 38,73 Sek. bzw. 1:27,82 Min. Über 50m Freistil gewann sie Silber in 34,33, über 100m Bronze in 1:17,64 und über 100m Lagen ebenfalls Bronze in 1:30,45.

Silberjunge wurde auch Hans-Peter Wedler, AK 75 über 50 und 100m Rücken in 43,54 bzw. 1:37,12.

Desgleichen errangen die Staffeln 4 x 50m Lagen mixed 280 J.+ mit Karl-Ludwig Rehn, Marie-Luise Stolte, Sigrid Boeder und Rüdiger Bähr Silber in 2:57,30; desgleichen die 4 x 50m Lagenstaffel Herren 280+ mit Hans-Peter Wedler, Klaus-Dieter Schilling, Bernt Matthes und Rüdiger Bähr in 2:37,82.
Die 4 x 50m Freistilstaffel der Herren 280+ mit Bernt Matthes, C. Zeiss, K.-L. Rehn und Ottfried Boeck kam mit 2:23,27 auf Platz 3 und erhielt Bronze.
Die 4 x 50m Brust der Herren AK 280+ mit K.-D. Schilling, C. Zeiss, H.-P. Wedler und Ottfried Boeck wurden 4. in 3:07,43

Die weiteren Ergebnisse:

Ottfried Boeck (AK 60) über 100m Schmettern 4. in 1:23,81 und
über 100m Lagen 9. in 1:25,29
Bernt Matthes (AK 60) über 100m Schmettern 6. in 1:29,66 und
über 50m Schmettern 6. in 34,86
Karl-Ludwig Rehn (AK 70) über 100m Rücken 5. in 1:48,35 und
über 50m Rücken 4. in 45,53
Klaus-Dieter Schilling (AK 70) über 100m Brust 5. in 1:45,30 und
über 50m Brust 8. in 45,21

Die Veranstaltungsorganisation war trotz des Riesen-Meldeergebnisses fabelhaft. Lediglich die verfügbaren Stadtpläne waren nicht übersichtlich und damit auch nicht ganz deutlich. Leider konnten uns auch die befragten Passanten nicht alle helfen, als wir das Bad suchten.

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters Die relativ zentrale Lage Essens, insbesondere im stark besiedelten Ruhrgebiet, trug sicherlich auch zu der Rekordbeteiligung bei. Essen ist nicht nur von Autobahnen umzingelt, es liegt auch an vielen Fernbahnstrecken, die normalerweise eine gute Erreichbarkeit ermöglichen.

Wir allerdings, die überwiegend mit der Bahn kamen und schon rechtzeitig vorher gebucht hatten, handelten diesmal „mit Zitronen”!

Ca. 10 Tage vorher wurden im Raum Essen Bergbauschäden festgestellt, weshalb zuerst alle Fernzüge, später zumindest alle IC. Züge umgeleitet wurden. Lediglich der Nahverkehr durfte Essen im Schritttempo passieren. Auf unserer Hinreise mußten wir in Recklinghausen oder Gelsenkirchen umsteigen; auf der Rückreise über Dortmund fahren. So haben wir viel unnütze Zeit auf den Umsteigebahnhöfen verbraucht. Die beiden Autofahrer, Rüdiger mit Marie-Luise - beide nur eine Nacht in Essen - hatten es da einfacher, wenn auch das Bahnfahren entspannter ist.

Übernachtet haben wir in Essen im Intercity - Hotel Essen, von dem wir sehr angenehm überrascht waren.

CZ

IWS Internationales Weihnachtsschwimmen 2013 Kiel
eingestellt am: 30.12.2013

Zwei AMTVer waren in Kiel und haben 4 x Gold geholt.

IWS
Hier das Video.

PS

Deutscher Rekord 50m Schmetterling Hamburg Dulsberg Curt Zeiss
eingestellt am: 25.10.2013

Unser Goldjunge Curt Zeiss hat mal wieder enen Deutschen Rekord erschwommen. Hier das Video.

PS